Die Badesaison ist längst eröffnet und wenn das Wetter wieder besser wird, tummelt sich ein Großteil der Bochumer wieder in Schwimmbädern oder öffentlichen Gewässern. Doch so ein Badespaß kann leider auch fatale Folgen haben. Denn immer öfter ertrinken Kinder vor den Augen ihrer Eltern, weil sie nicht schwimmen können. Um dem entgegenzuwirken wurde in NRW die Aktion QuietschFidel gestartet. Ziel soll es sein, den Kindern beizubringen, dass Schwimmen wirklich kinderleicht ist.
„Wer schwimmen kann, rettet im Notfall nicht nur sich selbst, sondern auch andere“, erklärte NRW-Sportminister Dr. Ingo Wolf beim Start der Initiative QuietschFidel. Wolf hat Recht, denn bei Kindern ist Ertrinken nach Verkehrsunfällen die zweithäufigste Todesursache. Denn Umfragen unter Schulkindern hat ergeben, dass fast 30 % der Kinder nicht schwimmen können. Ziel der Initiative soll es sein, dem besorgniserregenden Rückgang der Schwimmfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen entgegenzuwirken, die Anzahl der Badeunfälle zu senken, die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung von Übungsleitern und Lehrpersonal zu fördern. Aber auch die Eltern zu informieren und aufzufordern, dass Schwimmenlernen ihrer Kinder zu unterstützen.
Kinder sind von Geburt an dem Wasser sehr zugetan und das lässt sich prima ausnutzen. Das heißt: Je früher Kinder mit dem Erlernen der Schwimmtechniken anfangen, desto besser.
In ganz Bochum bieten Schwimmschulen Schwimmunterricht für unterschiedliche Altersklassen an. Also, falls ihr Kinder oder kleine Geschwister habt, fragt doch am besten sofort in Eurem Lieblings-Schwimmbad nach wann der nächste Kurs angeboten wird und rettet somit eventuell Leben.
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